29. Juni 2017

Schadstoffe und Giftstoffe im Meer

Es wird Zeit, das wir etwas dagegen tun!

 

Mehr als 100.000 verschiedene Chemikalien ergeben einen großen Cocktail an Giftstoffen der im Meer zu finden ist. Das schlimme dran ist, wir können es nicht sehen. Die Gifte sind unsichtbar und dadurch ist es vielen Menschen gar nicht bewusst, in welcher Gefahr wir uns befinden. PCB, DDT, TBT, PBT, Cadmium, Blei und Quecksilber und wie sie alle heißen. Wir vergiften unsere Meere und dadurch Tiere – und uns selbst!

 

Hochgiftig? Krebsauslösend?

Viele dieser Stoffe sind hoch Giftig, von manchen ist bekannt, dass sie Krebs auslösen und Organe zerstören. Andere sind noch nicht einmal genug erforscht und es gibt keinerlei Erfahrungen, wie sie sich auf die Gesundheit auswirken. Trotzdem werden sie oft achtlos ins Meer gekippt. Viele dieser giftigen Stoffe reichern sich über die Nahrungskette in eine millionenfache Konzentration an. Von Plankton bis zu den Walen in den Meeren. Herzlichen Glückwunsch!!!

Hinweis:
Da wir uns hier auf einer Webseite über Tiere befinden, schreibe ich auch überwiegend wie Schädlich etwas für Tiere ist. Natürlich gilt dies gleichfalls auch für Menschen.

Schadstoffe und Giftstoffe – wie gelangen sie ins Meer?

Auf sehr vielen verschiedenen Wegen.

  • über Flüsse und Seen
  • über die Atmosphäre
  • über direkte Einleitung
  • über Ablösung von Müll
  • über illegale Entsorgung

In unserem Abwasser befinden sich Medikamentenreste, bedenkliche Konsumprodukte, Körperpflegemittel, Pflanzenschutzmittel, Fäkalien und durch unsachgemäße Entsorgung – Chemikalien. Auch das einlaufende Oberwasser, kann schon mit Chemikalien belastet sein. Das Abwasser unserer Privathaushalte und von kleinen Industriebetrieben hat natürlich weniger Schadstoffe, als das Abwasser von großen Industrieanlagen und der Landwirtschaft. Ein Teil des weltweiten Abwassers gelangt ungeklärt in die Flüsse und somit ins Meer, da keine Kläranlagen vorhanden sind.

Viele Schadstoffe befinden sich in unserer Luft; durch Niederschläge werden sie ins Meer gespült. Ein weiterer Schadstoffeintrag wird durch die Schifffahrt und durch die Offshore-Industrie verursacht. Wie eingangs schon geschrieben, gibt es unheimlich viele Giftstoffe, die weder richtig erforscht sind, noch weiß man, welche Langzeitschäden für Gesundheit und Umwelt zu erwarten sind.

Kläranlagen

Einige Länder schreiben Kläranlagen vor. Viele Kläranlagen sind aber veraltet und haben keine chemische Reinigungsstufe. Das heißt, dass durch eine biologische Reinigung nur ca. 90 Prozent gereinigt werden. Das hört sich viel an, aber bei einer geschätzten, jährlichen Abwassermenge von ca. einer Milliarde Kubikmeter Abwasser, sind die verbliebenen 10 Prozent, 100 Millionen Kubikmeter Abwasser, das immer noch Chemikalien in sich trägt und das so in die Flüsse entlassen wird.

Die Kläranlagen die bereits eine chemische Reinigungsstufe nutzen um Chemikalien ausfiltern, Filtern aber auch nur einen Teil aus, viele Giftstoffe bleiben übrig. Aber immer noch besser, als das Abwasser ungeklärt in die Flüsse zu leiten. Doch das beste für die Umwelt, für die Tiere und für die Menschen ist, Chemikalien zu vermeiden!

Besonders gefährlich Schadstoffe:

Es gibt weniger gefährliche Schadstoffe und ganz besonders gefährliche. Die schlimmsten Schadstoffe vereinen drei Stoffeigenschaften auf einmal. Sie werden nicht, oder nur sehr langsam, abgebaut (persistent), sie sind giftig (toxisch) und sie reichern sich in Lebewesen an (bioakkumulierend). Zu diesen Stoffen zählt zum Beispiel das bekannte Pestizid DDT und auch das Flammschutzmittel PCB. Sie lagern sich über lange Zeit im Ökosystem an und werden weit verbreitet. Schädigungen können zeitlich verzögert auftreten. Das heißt, dass Lebewesen nicht sofort daran sterben.

Tiere, die in der Nahrungskette weit oben stehen, sind durch solche Stoffe sehr belastet, da sie sich im Körpergewebe immer mehr anreichern. Außerdem können diese Schadstoffe eine gesunde Fortpflanzung stören. Schon heute gibt es Lebewesen im Meer, die eigentlich als Sondermüll entsorgt werden müssten. Auch viele Schwermetalle können nicht abgebaut werden. Es ist bekannt, dass sie das Immunsystem von Tieren beeinträchtigen als auch die Fortpflanzung und die Gesundheit stark belasten. Bei hoher Konzentration verursachen sie Krebs und hochgradige Vergiftungen, die dann auch häufig zum Tod führen.

Zu den bekannteren Schwermetallen gehören unter anderem: Blei, Cadmium, Kupfer, Plutonium, Quecksilber und Thallium. Schwermetallsalze werden heutzutage über Kläranlagen fast vollständig ausgefiltert und durch Recycling zurückgewonnen. Aber nicht überall werden Kläranlagen eingesetzt, und so landen immer noch viel zu viele Schwermetalle im Meer. Auch werden solche Stoffe oft noch Illegal entsorgt.

Grindwal – Sondermüll

Färöer-Inseln 2008: die dortige Gesundheitsbehörde rief die Bevölkerung dazu auf, kein Grindwalfleisch mehr zu verzehren. Grindwalfleisch ist so hoch mit Quecksilber, PCB, Kadmium und dem Pestizid Dieldrin belastet, dass Grindwale als Sondermüll eingestuft werden müssten. Das Grindwalfleisch in nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet, doch den Menschen auf den Färöer-Inseln ist das egal. Noch heute essen sie dieses Fleisch.

Mehr zu den Färöer-Inseln

Quecksilber-Vergiftungen

Mitte der 1950 Jahre wurde eine Quecksilbervergiftung bei einer japanischen Bevölkerung entdeckt. Entlang der japanischen Yatsushiro-Seen, in der Umgebung der Stadt Minamata. Die Vergiftung endete für viele Menschen und Tiere tödlich. Diese Vergiftung wird nun die Minamata-Krankheit genannt. Der Chemiekonzern Chisso, der dort am Ort eine Acetaldehys-Anlage betrieb, leitete sein Abwasser direkt ins Meer ein. Meeresalgen, Fische und überhaupt das ganze Meerwasser wurde vergiftet. Die Bevölkerung dort ernährte sich hauptsächlich von Fisch und Meeressäugern und vergiftete sich dadurch schwer. Nach Schätzungen waren 17 000 Menschen davon betroffen. Anerkannt wurden offiziell aber nur 2265 Opfer. Etwa 3 000 Menschen dürften an der Vergiftung tatsächlich gestorben sein.

Quecksilbervergiftungen kamen aber auch an anderen Orten vor. Ein zweiter Fall einer Massenvergiftung in Japan, ereignete sich 1964. Am Fluss Agano. Auch dort gab es die gleiche Produktionsanlage und auch hier wurde das Abwasser in den Fluss geleitet. Weitere Fälle der Minamata-Krankheit traten entlang des Flusses Songhua in China auf, in Kanada und in Tansania. Auch bei den  Indianern am Amazonas, konnte diese Krankheit nachgewiesen werden; hier gelangte Quecksilber beim Goldwaschen ins Flusswasser.

Arme Länder – Ausbeutung und Chemikalien

Vielen armen Ländern fehlt es an Geld und sie haben andere Probleme, als sich über die Verschmutzung und Vergiftung der Meere Gedanken zu machen. Aber genau da gibt es die meisten Probleme Sie leiten ihr Abwasser direkt in Flüsse, Seen und ins Meer ein, ohne vorherige Filterung. Dadurch, dass genau diese Länder ausgebeutet werden und viele gefährliche Arbeiten übernehmen, die andere nicht machen möchten, wird auch die Verschmutzung der Meere gefördert. Auch liegt überall giftiger Müll in der Landschaft. Oft müssen diese Menschen mit Chemikalien arbeiten und ihnen fehlt das Wissen über die Gefährlichkeit dieser Stoffe. Sie gefährden ihre Gesundheit erheblich und leiten die Chemikalien direkt ins Wasser.

Beispiele hierfür: Rückbau von Elektrogeräten – Batteriensäuren uvm., Herstellung von Silvesterraketen – Schwarzpulver und andere Chemikalien, Abfüllung von Säureprodukten. Das Abwasser ist schwer belastet, die Reste von gefährlichen Stoffen und die verunreinigten Materialien wandern oft auf Müllbergen, die ungeachtet überall herumliegen. Giftige Dämpfe steigen in die Luft und durch den Niederschlag landen so gefährliche Stoffe ins Wasser. Es gibt immer wieder unglaubliche Berichte über solche armen Länder und wie dort die Menschen mit hochgiftigen Chemikalien arbeiten müssen.

Oft wird gezeigt, wie giftige Chemikalien in die Bäche und Flüsse der Ortschaften geleitet wird. Man sieht, dass die Flüsse stark verunreinigt sind und eine stinkende und ätzende Flüssigkeit entlang fließt. In diesen Flüssen gibt es kein Leben mehr und die Menschen und Tiere dort, haben keine hohe Lebenserwartung. Auch die Industrieanlagen in diesen Ländern sind im sehr schlechten Zustand und müssten längst geschlossen werden.

Und wieder ist der Müll im Meer beteiligt

Gerade auch in diesen Ländern, wird Abfall überall in den Straßen oder auf großen offenliegenden Müllkippen entsorgt – giftiger Abfall, sowie auch ganz normaler Abfall. Oft kann man in Berichten sehen wie Menschen und Tiere an solchen Müllkippen arbeiten müssen, oder sich sogar aus dem Abfall Lebensmittelreste holen. Teilweise wissen sie sogar wie gefährlich sie leben, doch ihnen bleibt nichts anderes übrig.

Diese Müllkippen verseuchen den Boden, das Grundwasser und auch die Flüsse, Seen und Meere. Liegt so eine Müllkippe direkt am Meer, wehen unzählige Abfallprodukte direkt dort hinein. In manchen Küstenregionen ist sogar das Meer die Müllkippe. Der Abfall wird einfach direkt im Meer entsorgt. Unendliche Müllteppiche sind dort zu sehen. Natürlich sind es nicht ausschließlich die armen Länder, die ihren Müll im Meer entsorgen. Jeder Mensch auf der Erde der Müll verursacht, ist an der Vermüllung der Meere schuld.

Aber warum greife ich hier das Thema Müll noch einmal kurz auf?
Der Grund dafür ist, dass sich vom Müll viele Schadstoffe lösen und diese Schadstoffe für lange Zeit, wenn nicht sogar für immer, im Meer bleiben. Es gibt hunderte von gefährlichen Stoffen, die sich von Abfall, vor allem von Plastikabfall lösen. Auch auf diese Weise wird das Meer und seine Bewohner vergiftet.

Zu viele Chemikalien für diesen Bericht

Ich kann mich hier, in meinem Bericht nicht auf alle Chemikalien konzentrieren, denn dann würde ich hier Jahre lang sitzen und schreiben. Aber einiges möchte ich dennoch ansprechen, um zu zeigen, dass die Situation in den Meeren wirklich sehr schlimm ist.

PCB´s
PCB´s gehören zu den gefährlichsten Stoffen überhaupt. Durch die Industrie gelangen sie in großen Umfang in die Umwelt. In vielen Ländern sind PCB´s zwar schon verboten, aber sie sind bereits überall in der Umwelt vorhanden, auch in hohen Konzentrationen im Meer und es dauert überaus lange, bis sie abgebaut sind. Dadurch, dass es immer noch viele Länder erlauben und es noch viele Produkte mit PCB´s gibt, wird es wohl nie vollständig verschwinden. Außer es wird irgendwann wirklich überall verboten. PCB´s sind für viele Tierarten eine große gesundheitliche Gefahr und führen in hohen Konzentrationen zu Missbildungen und Tod. Wissenschaftler haben festgestellt, dass PCB´s vor allem für Wale und Delfine besonders gefährlich sind.

Was sind PCB´s (polychlorierte Biphenyle)?
PCB´s gehören zu einer Gruppe von chemischen Chlorverbindungen und gehören dadurch zu den chlorierten Kohlenwasserstoffen (CKW).  Es gibt sie seit 1930. Sie wurden industriell hergestellt und kommen in der Natur überhaupt nicht vor. Sie waren in vielen Produkten vorhanden, in Papiersorten, in Farben, in Teppichen, in Bohrausrüstungen, Zusatz in Schmierölen, in Imprägniermitteln, als Weichmacher in Kunststoffen, Lacken und als Trägersubstanzen von Insektiziden.

Verbote!
Durch eine Massenvergiftung 1968 in Japan, durften PCB-Produkte nicht mehr in offenen, sondern nur noch in geschlossenen Systemen verwendet werden. z.B. in Isolier- und Kühlflüssigkeiten von Transformatoren, in Kondensatoren, in Hydrauliköl usw. Aber man stellte fest, dass auch in geschlossenen Systemen PCB haltige Giftstoffe entweichen. Japan stellte die Produktion 1972 komplett ein, die USA 1977.

In Deutschland wurde der Einsatz von PCB´s 1972 auf das geschlossene System beschränkt und für den offenen Einsatz verboten. Man stellt aber auch bei uns fest, dass noch erhebliche Mengen Giftstoffe in das Abwasser und in die Luft abgegeben werden. Die Raumluft wurde durch Neonröhren, durch elektrische Geräte – wie Geschirrspüler – Waschmaschinen und auch Dunstabzugshauben verunreinigt. Die Produktion von PCB´s wurde 1982 eingestellt. Seit 1983 wurden PCB haltige Kondensatoren eingestellt und seit 1986 dürfen sie auch nicht mehr in geschlossenen Systemen verwendet werden.

Aber, trotzdem ist unsere Umwelt noch sehr hoch belastet. Im Abwasser finden sich noch PCB´s. Sie sind biologisch äußerst schwer abbaubar. In Böden von Gewässern findet man noch viel zu hohe Konzentrationen. Klärschlamm darf nur auf Felder ausgebracht werden, wenn er unter einer bestimmten Konzentration liegt. Die Altlasten sind unser Problem.

Wie verhält es sich in der Umwelt?
PCB´s sind fettlöslich und schwer abbaubar. Dadurch gibt es erhebliche Probleme. Sie verteilen sich gleichmäßig überall in der Umwelt, insbesondere ist es in den Fettphasen von Pflanzen und Tieren zu finden. Zusätzlich im Klärschlamm, in allen Böden und sogar im Luftstaub. Außerdem reichert es sich in der Nahrung an und speichert sich z.B. in der Muttermilch Immer noch gelangt viel zu viel PCB in unsere Flüsse und ins Meer.

Welche Auswirkungen hat es auf Tiere?
In hoher Konzentration kann es für Tiere und Menschen tödlich sein. In geringerer Dosis, ruft es sowohl bei Tieren, als auch bei Menschen, Stoffwechselstörungen der Leber hervor, Hautschäden, Beeinträchtigung des Immunsystems, Schäden des Fortpflanzungsapparates, Fehlgeburten, verminderte Fruchtbarkeit und diverse andere Erkrankungen.

Bei Robben und bei Walen wurden schwere Reproduktionsfehler, so wie auch schwere Missbildungen des Uterus bekannt. Ein Massensterben bei der Wal- und Delfinpopulation der letzten Jahrzehnte, wie zum Beispiel bei den Großen Tümmlern im Jahr 1997 in den USA und das Robbensterben im Jahr 1988 in Europa, steht wahrscheinlich in Zusammenhang mit diesen Chemikalien. Selbst in den abgelegenen Polarregionen wurden schon solche Schadstoffe in den Körpern von Tieren nachgewiesen.

Weitere Beispiele für Störungen:
Verminderter Bruterfolg, Deformationen, verminderte Fruchtbarkeit, Geschlechtsumwandlung, Verhaltensanomalien bei: Vögeln, Fischen, Schildkröten, Schalen- und Säugetieren.

Auswirkungen auf Wale und Delfine:
Mehrfach in meinen Berichten habe ich die Nahrungskette erwähnt, auch hier spielt sie eine große Rolle, denn derjenige der am Ende steht, hat die höchste Konzentration von Giftstoffen im Körper eingelagert. Da bereits das Plankton mit Giftstoffen angereichert ist, kann man sich vorstellen wie es weitergeht. Kleine Fische fressen Plankton, größere Fische fressen kleine Fische und der Wal oder Delfin wiederum frisst den großen Fisch oder den Tintenfisch. Bartenwale fressen auch Krill – der bereits belastet ist und auch kleine Fische.

Der, der am längsten lebt, hat auch die höchste Konzentration an Giftstoffen in sich. So nehmen Wale und Delfine mit die höchste Konzentration an PCB´s mit der Nahrung zu sich. Tatsächlich gibt es einige Tierarten, die in der USA auf Grund ihrer hohen Schadstoffbelastung als Sondermüll entsorgt werden müssten. Bei Delfinen und Walen speichert sich das PCB besonders in ihrer Fettschicht (Blubber) ein. Werden aus irgendwelchen Gründen diese Fettreserven z.B. wegen Nahrungsknappheit – abgerufen, können sich die Tiere selbst vergiften.

Manche Tiere haben eine große Anzahl von bestimmte Enzymen im Körper, die Ihnen für den Abbau von Schadstoffen zur Verfügung stehen. Leider ist das bei Walen nicht der Fall. Sie besitzen nur sehr wenige dieser Enzyme. Männliche Wale und Delfine haben meist eine höhere Schadstoffkonzentration im Körper als Weibchen. Das liegt daran, dass die Weibchen während der Schwangerschaft gewissen Schadstoffmengen an ihre Nachkommen weitergeben, auch über die Muttermilch baut das Weibchen weiterhin Schadstoffe ab.

Ist die Schadstoffbelastung der Mutter aber zu hoch, wird das Junge entweder bereits in der Schwangerschaft, oder bei beim Säugen stark belastet. Ist die Belastung für das junge Leben zu hoch, kann es an einer Vergiftung sterben. Das ist aber nicht nur bei PCB´s der Fall, sondern auch bei allen anderen gefährlichen Schadstoffen. Sobald eine Wal- oder Delfinart Schwierigkeiten hat sich fortzupflanzen; sich ein Massensterben abzeichnet, oder andere Probleme hat, untersucht man die Tiere auch auf Schadstoffe. So stellte man in vielen Meeresabschnitten zu verschiedenen Zeiten hohe Konzentrationen von Schadstoffen fest. Die einen Tiere waren mehr mit PCB´s belastet, die anderen mehr mit DDT. Je nachdem welches Gift auf die Tiere einwirkte, hatten sie auch unterschiedliche Schädigungen davongetragen.

Auch zu welcher Zeit die Tiere untersucht wurden spielt eine Rolle. In den Jahren um 1960 herum gab es eine besonders hohe Konzentration von PCB`s in den Ozeanen. Und genau in diesen Jahren gab es auch die größten Probleme bei Meeressäugern durch Vergiftungen und Populationseinbußen, Missbildungen und Krankheiten, die wahrscheinlich durch das geschwächte Immunsystem hervorgerufen wurden. Ob es weiterhin sehr hohe Konzentrationen dieses Giftes gibt wird sich zeigen. Was aber klar ist, ist die Tatsache, dass die Tiere weiterhin mit diesem Gift in Verbindung kommen, denn es befindet sich noch immer in großen Mengen im Meer. PCB´s müssen endlich überall verboten werden, nur dann kann es vielleicht irgendwann verschwinden. Geschieht dies nicht, werden viele Arten von Lebewesen ausstreben.

Bis heute gibt es kein einheitliches Verfahren zur Reinigung PCB-haltiger Abwässer. Die Umwelt, die Tiere und wir Menschen werden hier zweifellos in Stich gelassen und wir müssen weiterhin mit den giftigen PCB´s leben.

Weitere Giftstoffe kurz angeschnitten:

Titandioxid und Dünnsäure:
Seit Januar 2017 gibt es eine neue Studie, es wird weiterhin von Titandioxid gewarnt. Dieser Stoff wird auch unter der Bezeichnung E171 und CI 77891 geführt. Er verbirgt sich in vielen Produkten, die helle glänzende und glatte Überzüge haben, unter anderen in:

  • Dragees,
  • Kaugummis
  • Hustenbonbons
  • Tabletten
  • Süßigkeiten
  • Käse
  • helle Saucen
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Zahncremes
  • Sonnenschutzmittel
  • Kosmetika:
  • Ölfarben
  • weiße Wandfarben
  • Lacke
  • Kunststoffen
  • Textilien

und in vielen anderen Produkten.

Titandioxid lagert sich im Körper ein und schwächt das Immunsystem und kann Krebs verursachen. Und das nicht nur, wenn man es in einer hohen Dosis zu sich nimmt, sondern schon, wenn man täglich seine Zahncreme benutzt oder seine Blutdruckpille schluckt. Damit aber nicht genug. Bei der Herstellung des Titandioxids entsteht das Abfallprodukt Dünnsäure. Die Dünnsäure besteht aus 24 prozentiger Schwefelsäure und ist unter anderem mit den giftigen Metallen Blei, Cadmium, Arsen und Chrom verunreinigt.

Dünnsäure wird von Schiffen verklappt. (Unter Verklappung versteht man die Entsorgung von Abfällen in Gewässer, früher wurde Abfall über eine Klappe entsorgt, heute sind es flüssige Abfälle, der Begriff wird aber weiterhin verwendet). Bei Schiffen wird Dünnsäure bei der Reinigung von Tanks verwendet und illegal auf hoher See, entsorgt. Dort wo immer noch Schiffe Dünnsäure verklappen, ist eine große Anzahl von Fischen und anderen Meerestieren mit Tumoren befallen. Im Jahr 1990 wurde die Verklappung von Dünnsäure in der Nordsee verboten. Doch in den meisten Staaten, gibt es kein Verbot. Ein weiteres Gift, das unsere Ozeane und die Gesundheit von Tieren und Menschen gefährdet, da sich auch Dünnsäure im Körper anlagert.

Insektenvernichtungsmittel DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan)
Dichlordiphenyltrichlorethan, abgekürzt DDT, ist ein Insektizid, das seit Anfang der 1940er-Jahre als Kontakt- und Fraßgift eingesetzt wird. Es gehört zu den Chlorierten Kohlenwasserstoffen. Auch DDT reichert sich wegen seiner guten Fettlöslichkeit im Geweben von Menschen und Tieren an. Es hat hormonähnliche Wirkungen auf den Körper. Vogeleier haben einen dünnere Schale, was den Bestand gefährden kann. 1970 wurde DDT in den meisten westlichen Industrieländern verboten. Für die Bekämpfung von Malaria, ist es weiterhin zulässig.

Weitere Länder folgten, heute ist es nur noch in wenigen Ländern erlaubt. Der Einsatz von DDT als Insektizid ist auch in Deutschland verboten. Es gibt gelegentlich Berichte über eine weiter andauernde Verwendung von DDT in der Landwirtschaft, etwa in Indien, Nordkorea und möglicherweise in anderen Ländern. In zahlreichen Entwicklungsländern wird DDT weiterhin hergestellt und verwendet. Dort wird es mal verboten und dann wieder verwendet. Deshalb gibt es keine genaue Aussage darüber. Angeblich ist DDT eines der „harmlosen“ Substanzen, genaue Studien gibt es darüber aber nicht. Wenn es so harmlos ist, warum wurde es verboten? Fakt ist, es ist ein weiteres Gift, das zwar nicht mehr sehr häufig eingesetzt wird, aber dennoch der Gesundheit schadet. Auch dieses Gift lässt sich bei Meeresbewohnern nachweisen.

Weitere Chlorierte Kohlenwasserstoffe:
Von diesen Stoffen gibt es noch sehr viele, PCB`s und DDT haben wir näher kennengelernt. Unter anderem gehören auch zwei weitere Insektenschutzmittel dazu, Lindan und Aldrin und der Weichmacher HCB (Hexachlorbenzol). All diese Mittel sind sehr schwer abbaubare Verbindungen. Sie reichern sich in allen Organismen an und werden über die Nahrungskette aufgenommen. Besonders hohe Konzentrationen findet man in Seehunden, Walen und Seevögeln. Alle stehen in Verdacht Krebs zu erzeugen.

Es kann zur Schädigung von männlichen und weiblichen Keimzellen führen, die Missbildungen zur Folge haben können. Über Flüsse werden diese Stoffe ins Meer getragen und so auf der ganzen Welt verteilt. Es wurde bereits am Nordpol z.B. in der Muttermilch, nachgewiesen.

Düngemittel und Phosphate:
Auch ein sehr großes Thema, auf das ich aber nicht zu sehr eingehen kann, da es den Rahmen sprengen würde. Jeder von uns dürfte hoffentlich schon wissen, dass zu viel Dünger und zu viel Phosphate schlecht für die Umwelt und für unsere Gewässer sind. Natürlich ist Dünger für unsere landwirtschaftlichen Erzeugnisse wichtig. Früher wurde nur Stallmist als Dünger ausgebracht. Ab dem 20sten Jahrhundert kamen mineralische Düngemittel dazu. Es gibt, Mineraldünger, Einnährstoffdünger, Flüssigdünger, Gülle, Grunddünger, Kalidünger, Phosphatdünger, Stickstoffdünger, Mehrnährstoffdünger und viele mehr.

Und wenn es viel gibt, wird es irgendwann zu viel. Und erst wenn der Schaden da ist, denkt man darüber nach. In der Landwirtschaft eingesetzter Dünger ist Phosphat und Stickstoffhaltiger Dünger. Diese Dünger gelangen über das Grundwasser in Flüsse und später ins Meer. Algen nehmen diese Dünger als Nährstoffe auf und wachsen dadurch gut. Wird zu viel Dünger in die Flüsse und Meere eingetragen, kommt es zu einer Massenvermehrung von Algen. 1998, gemäß Umweltbundesamt, wurden ca. 400 000 Tonnen chemisch gebundener Stickstoff und ca. 5000 Tonnen chemisch gebundener Phosphor allein aus dem deutschen Einzugsgebiet – in die Nordsee eingebracht.

Befindet sich zu viel Dünger, vor allem Phosphor- und Stickstoff in einem Gewässer, nennt man das Eutrophierung, das kommt aus dem Griechischen und bedeutet „gut ernährt“. Damit meint man die Zunahme an Nährstoffen in einem Gewässer und das damit verbundene, übermäßige Wachstum von Wasserpflanzen, wie zum Beispiel Algen. Die Folge davon ist übermäßiger Uferbewuchs, vermehrte Bodenschlammbildung, was zur Verlandung stehender Gewässer führen kann, und zu einer Algenplage in Flüssen, Seen und im Meer. Mit dem Abwasser und deren Rückstände werden weitere große Mengen an Nährstoffen für diese Art von Pflanzen in die Gewässer geleitet. Durch Waschmittelreste, Reinigungsmittelreste, durch Fäkalien, durch Abschwemmung von überdüngten Feldern und Wiesen, denn auch dieses ablaufende Oberwasser gelangt in unser Abwasser.

Sehr viele Pflanzen bedeuten auch sehr viele abgestorbene Pflanzenreste. Bei der Zersetzung verbrauchen diese zu viel Sauerstoff. Der Sauerstoffgehalt des Wassers sinkt auf ein Mindestmaß ab und der Abbau organischer Verunreinigungen durch Bakterien hört auf – eine Kettenreaktion. Es bilden sich giftige Schwefelwasserstoffe, Ammoniak oder Methan. Das Gewässer beginnt umzukippen, großes Fischsterben wird dadurch ausgelöst.

Kläranlagen, die drei Reinigungsstufen haben, können eine Nährstoffbelastung verringern. Nur leider gibt es nicht überall solche Klärwerke. Außerdem ist die Belastung trotzdem noch viel zu hoch. Die Phosphor- und Stickstoffbelastungen durch die Landwirtschaft müssen unbedingt verringert werden. Es wird zu wenig reagiert. Auch Biogasanlagen tragen zu einem weiteren hohen Gehalt dieser Stoffe bei. Biogasanlagen zu erlauben und finanziell zu Unterstützen, war meiner Meinung nach ein sehr großer Fehler, der Regierung. Die Belastung wird dadurch erhöht, anstatt sie zu verringern.

Die Überdüngung

Wenn Flüsse, Bäche und Seen mit Nährstoffen wie Stickstoff- und Phosphorverbindungen belastet werden, spricht man von Eutrophierung (Überdüngung). Durch das vermehrte Absterben von Pflanzen wird bei dem anschließenden Zersetzen übermäßig Sauerstoff verbraucht.

Phytoplankton kennt ihr sicherlich schon aus meinen anderen Artikeln, es dient als Nahrungsgrundlage für viele Kleinstlebewesen. Plankton ist eine Alge, die auch von zu vielen Phosphaten profitiert. Aber gibt es zu viel Plankton, sinkt dies zu Boden, Bakterien bauen es unter Sauerstoffverbrauch ab. Bei zu viel Sauerstoffentzug stirbt die am Boden lebende Fauna ab – Seeigel, Seesterne und Muscheln sterben. Fischsterben ist die weitere Folge davon.

Manchmal kann man diesen Vorgang durch zu viel Schaum und zähen Schleim an den Stränden beobachten. Auch in unseren Seen, kommt es häufig zu Blaualgenvermehrung und diese werden dann für Badegäste gesperrt. Auch das ist eine Folge von Sauerstoffmangel. Aber nicht immer ist die Überdüngung schuld, denn auch wenn ein Gewässer zu flach ist und die Bedingungen für Algen passen, kippt ein Gewässer um.

Wo passiert es?

Zu viele Nährstoffeinträge findet man an allen Küsten aller Kontinente. Die Ausnahme ist die Antarktis. Nach Schätzungen, sind rund 80 Prozent des marinen Ökosystems davon betroffen. Es gibt unheimlich viele Todeszonen in den Meeren, wo sich der Boden nicht wieder erholen kann, weil laufend zu viele Nährstoffe eingebracht werden. Am schlimmsten betroffen ist der Golf von Mexiko, das Schwarze Meer und sowohl die Nordsee als auch die Ostsee. Die Eutrophierung ist nach der Fischerei die zweitgrößte Bedrohung für die Meeresumwelt.

Geschätzte aber doch realistische Zahlen

Weltweit gelangen Jährlich 43,2 Megatonnen an Stickstoff und 8,6 Megatonnen Phosphor über die Flüsse in die Weltmeere, ein weiterer Anstieg ist vorhersehbar, da noch viel zu viel unbehandeltes Abwasser in die Weltmeere fließt. Im Nordatlantik werden nur ca. 10 Prozent ungeklärte Abwasser eingeleitet. In der Ostsee ca. 14 Prozent, im Mittelmeer ca. 53 Prozent und in Südasien ca. 85 Prozent. Der Verbrauch von synthetischem Stickstoffdünger ist seit 1960 global um das 9fache angestiegen. Der Verbrauch von Phosphatdünger hat sich verdreifacht.

Ein weiterer Anstieg von ca. 50 Prozent ist innerhalb der nächsten 40 Jahre zu erwarten, da die Weltbevölkerung und damit der Nahrungsmittelkonsum steigt. Mittlerweile sinkt der Nährstoffeintrag in der Nord- und Ostsee. Die Erfolge sind auf verbesserte Kläranlagen und die Einführung von phosphatfreien Waschmittel zurückzuführen. Trotzdem kann keine Rede von Erholung sein und es kann auch hier keine Entwarnung gegeben werden. Einen großen Anteil bei der Landwirtschaft macht auch die Tierproduktion aus. Hier kann unter anderem, jeder seinen Beitrag leisten und seinen Fleischkonsum einschränken.

Radioaktive Stoffe

Unklarheit gibt es immer noch bei den radioaktiven Stoffen. Die Bevölkerung weiß zwar längst, dass sie gefährlich sind, aber nicht einmal die Wissenschaft kennt die genauen Auswirkungen. Große Mengen an radioaktiven Material befindet sich in der ganzen Welt und auch in unseren Ozeanen. Es ist kein Geheimnis, dass diese Stoffe Tumore auslösen. Stoffe wie Kobalt 60, Caesium 137 und Plutonium 339 strahlen über Jahrtausende und reichern sich in fast allen Organismen an. Auch diese Stoffe werden über unsere Nahrung aufgenommen. Genmutationen bei Lebewesen können nicht ausgeschlossen werden.

Überall gibt es Skandale über Fässer mit radioaktiven Material, das durch Abfallprodukte der Atomindustrie entsteht. Wie viele dieser Fässer auf den Grund der Meere liegen ist nicht bekannt, es dürfte aber eine sehr hohe Zahl sein. Immer wieder werden einzelne Fässer an die Küsten getrieben. Die Dunkelziffer dürfte hier sehr hoch sein.

Zu Versuchszwecken ausgelöste Kernexplosionen, sowie Nuklearkatastrophen wie Fukushima im Jahr 2011, hat große Mengen radioaktives Material in die ganze Welt getragen. Auch Tschernobyl hat immer noch seine Auswirkungen auf unsere Umwelt, auch wenn viele da anderer Meinung sind. Da niemand die langfristigen Auswirkungen der radioaktiven Stoffe richtig beurteilen kann und man nicht weiß wie sehr unser Ökosystem und unsere Gesundheit gefährdet wird, sind Kernkraftwerke, Nukleartests und die Kernenergie, ein unkalkulierbares Risiko für alle Lebewesen auf der Erde!

Dieses Gift und jenes Gift, ich könnte hier noch ewig weiter berichten, doch irgendwann muss man zum Ende kommen.  Egal um welches Gift es sich handelt, sie belasten unsere Gewässer, unsere Umwelt und die Gesundheit aller Lebewesen auf der ganzen Welt!  Wir sitzen längst auf einer Zeitbombe und das Ticken wird lauter und lauter. Irgendwann ist es nicht mehr zu überhören. Doch wird es dann noch die Möglichkeit geben die Umwelt zu retten?

Deshalb bitte ich euch, denkt nach, bevor ihr irgendwelche giftigen Substanzen verwendet, es gibt oft auch natürliche Mittel, die unserer Umwelt nicht schaden. Manchmal dauert dann der Erfolg etwas länger, aber es lohnt sich!

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