3. April 2017

Hallo liebe Besucher,

 

 

auf dieser Seite erzähle ich ein bisschen über „mich“. Mein Name ist Anette und ich lebe in Mittelfranken. Das muss reichen. Punkt!

Nein nur ein Scherz, also ich fange mal an 🙂
Ich habe ein seeehr großes Herz für Tiere, egal ob Hund, Katze oder Maus, ich liebe sie alle und bin immer bemüht, zu helfen wo ich kann. Dazu gehört natürlich auch die Umwelt zu schützen. Deshalb gehe ich mit offenen Augen durch die Welt und versuche alles was in meiner Macht steht, um die Umwelt zu schonen.

Diese Internetseiten sind entstanden, da mir auch Delfine ganz besonders am Herzen liegen! Wie ich zu meinem Hobby „den Delfinen“ kam, ist ganz einfach. Ich habe, wie viele andere als Kind, die Delfinserie Flipper gesehen. Der Delfin, der die Hauptrolle spielte, war ein großer Tümmler und er hat mich ganz einfach verzaubert. (Damals wusste ich noch nichts über die Hintergründe dieser Serie). Irgendwann, als ich älter wurde und das Internet mir die Möglichkeiten bot, habe ich mich mehr und mehr über Delfine erkundigt. Ganz verliebt habe ich mich in die Weißstreifendelfine.

Eigentlich war geplant, eine Internetseite mit schönen Geschichten über Wale und Delfine zu erstellen. Mit schönen Bildern, mit Geschichten rund um Delfine. Ich gab in die Suchmaschinen einfach nur das Wort Delfin ein und bin mit all den Grausamkeiten konfrontiert worden. Viele, viele negative Berichte schlugen mir entgegen, ich war entsetzt! Je mehr ich las, umso mehr wurde mir klar, dass man etwas tun muss! Und so entstand dann meine Delfinhilfe. Das ist eigentlich sehr traurig…

Meine Delfinhilfeseite besteht nun schon seit 2003. Angefangen hat alles mit den unmöglichen Zuständen in der Dominikanischen Republik. Dort gibt es den Manatipark. Ich hatte eine Unterschriftensammlung auf meiner Homepage, um gegen diesen bescheuerten Park etwas zu unternehmen. Zusammen mit Tierschutzorganisationen wurden tausende Unterschriften gesammelt und an den damaligen Verantwortlichen übergeben. Doch leider waren alle Bemühungen umsonst… – man konnte nichts erreichen. Der Manati Park Bavaro besteht noch immer.

Es ist schon schwierig in Deutschland etwas zu erreichen, aber im Ausland ist es noch viel schwieriger. Die Menschen dort haben wenig Verständnis, wenn sich „Ausländer“ einfach einmischen. Aber, ich gebe nicht auf! So versuche ich auch über meine Internetseiten euch da draußen die Wale und Delfine näher zu bringen, euch aufzuklären und zu informieren. Denn Parks wie der Manati Park – oder auch Delfinarien an sich – sollten nicht besucht werden.

Ich versuche euch aufzuklären über Whale Watching Touren, Delfinschwimmen und vieles mehr.  Und wenn ich nur einen einzigen Menschen dazu bringen kann, seine Einstellung gegenüber Delfine zu ändern, wenn nur eine einzige Unterschrift auf einer Petitionsseite landet oder nur ein einziger Mensch Delfinarien meidet, dann hat sich meine Arbeit hier schon gelohnt. Auch wenn das alles „nur“ ein kleiner Tropfen auf einem heißen Stein ist.

Oft platzt mir die Hutschnur, wie man so schön sagt, weil ich nicht verstehen kann, dass man Tiere nicht schützt und sie artgerecht behandelt. Aber das geht mir nicht nur bei Delfinen so, sondern überhaupt, wenn Tiere gequält und misshandelt werden.

Aber wieder zurück zu mir:

Seit meiner Kindheit habe ich zu Tieren eine enge Verbindung. Meine Eltern hatten früher ein Zoogeschäft; als Kind war das für mich das Paradies auf Erden. Ich hatte immer Tiere um mich und kümmerte mich um alle – ob Hund, Katze oder Maus – alles war mir willkommen.

Wir bekamen auch einmal vier wildlebende Eichhörnchen-Babys zur Aufzucht, da diese beim Bäume fällen – vom Baum gestürzt waren. Die Eichhörnchen Mutter kam dabei ums Leben und eines der Jungen konnten wir auch nicht mehr retten.
Aber die drei anderen zogen wir mit der Flasche auf.
Nach einigen Wochen, schöner, aber auch harter Arbeit, waren die drei groß und kräftig genug, um sie in die Freiheit zu entlassen. Natürlich ich – als Kind – wollte sie gerne behalten, aber meine Eltern erklärten mir, dass es nun mal Eichhörnchen sind, die in die Freiheit gehören. Und so kam dann der Abschied. Wir fuhren in eine schöne Gegend und ließen sie aus dem Käfig. Es dauerte nur wenige Augenblicke und sie liefen über die Bäume davon. Ich hatte einerseits Tränen in den Augen aber andererseits wusste ich ja, dass es so richtig war.

Hier seht Ihr ein Bild von den Eichhörnchen, eines ist gerade unter meinen Haaren versteckt.

eichhörnchen-aufzucht

 

Unser Zoogeschäft gaben wir irgendwann auf. Mit ein Grund dafür war, dass wir die Leute, die bei uns ein Tier kaufen wollten, immer mehr zu genau angeschaut haben. Ob diese Menschen wohl gut zu den Tieren sind? Und so manche wurden davon überzeugt, wie viel Arbeit so ein Tier macht und was für eine Verantwortung man hat. Was natürlich nicht gut fürs Geschäft war. Aber, es war schon gut so.

Es kam auch ab und zu einmal vor, dass irgendwelche Menschen einfach Tiere vor unserer Eingangstüre abgelegt, oder sogar aus dem Auto geworfen haben. Der Grund? Tja, das fragt man sich… diese Leute wollten das Tier nicht mehr haben, (zu viel Arbeit, zu viel Dreck, zu viel Verantwortung!). Oder sie wollten einfach nur in den Urlaub fahren und wussten nicht wohin damit. Urlaubs-Betreuung für Tiere war damals noch schwierig – und Geld wollte dafür keiner ausgeben.

Nun gut, diese Zeit hat mir geholfen!

Ich liebe Tiere und ich lehne jede Haltung von Tieren in Käfigen ab. Ich bin der Meinung, dass kein Tier mehr in Zoogeschäften verkauft werden sollte. Das war ein Ausschnitt aus meinen Kindheitserlebnissen, die mich geprägt haben. Trotz alledem, denke ich immer wieder mit einem Lächeln an die Zeit zurück, denn als Kind so viele Tiere um sich zu haben, war einfach ein Traum. Ich hatte eine wirklich schöne Zeit.

Heute freue ich mich über alle Tiere, die ich sehe und wenn es nur ein Bussard ist, der über mir seine Kreise zieht. Raschelt es im Gebüsch… schleiche ich mich an, um zu sehen, was da ist und sehe ich Ungerechtigkeiten, dann setzte ich mich dafür ein. In unserem Garten werden Wildvögel gefüttert und es hängen bereits 6 Nistkästen für Vögel aller Art und werden sowohl im Sommer, als auch im Winter gerne angenommen. Beim Nachbarn haben wir einen Nistkasten für Turmfalken angebracht. Auch wenn es Raubvögel sind, die andere Vögel fressen…- egal, das ist Natur. Der Kasten wurde gerne angenommen.

Meine Bemühungen sind nur ganz klein, aber das ist nicht ausschlaggebend. Ich freue mich, etwas tun zu können. Ich möchte dir damit nur sagen, egal wie winzig deine Bemühungen sind, sie sind wichtig! Natürlich gibt es auch Menschen die mich kritisieren, aber das ist mir egal. Sie sagen, helfe lieber Menschen in Not! Aber mein Hobby sind Tiere und nicht Menschen. Es gibt Menschen, die helfen Menschen und es gibt Menschen die helfen Tieren. Jeder einzelne kann etwas tun. Fangt bitte damit an!

Zeigt bitte euer   für Tiere und helft mit, die Tierwelt etwas besser zu machen!

Vielen Dank!

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